Berufskolleg am Eichholz

des Hochsauerlandkreises in Arnsberg

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"Medienbildung gehört in die Schule!"


Die Frage nach digitalen Kompetenzen wird in vielen Bereichen laut. Für Prof. Dr. Dorothee Meister ist sie eine Schlüsselfrage der heutigen Zeit. In einem Vortrag am Berufskolleg am Eichholz erläuterte die Medienwissenschaftlerin von der Universität Paderborn, warum Schülerinnen und Schüler von heute lernen müssen, sich mit den Chancen und Risiken der Mediennutzung kritisch auseinanderzusetzen. Im Anschluss an den Vortrag präsentierten Schülergruppen des beruflichen Gymnasiums ihre Arbeitsergebnisse des Einsatzes von iPads, die in diesen Klassen flächendeckend eingesetzt werden. In Workshops entstand somit ein Austausch über Nutzen und Einsatzmöglichkeiten unterschiedlicher Lern-Apps, mit denen aus Schülersicht gerne gelernt und gearbeitet wird.

Die Aussage von Prof. Dr. Dorothee Meister ist deutlich. Ständig und überall sei von Digitalisierung zu hören und zu lesen, die für die berufliche Zukunft wichtig sei. „Wenn man allerdings genau hinschaut, dann sieht man, dass die Schülerinnen und Schüler mit dem Kompetenzerwerb in Sachen Digitalisierung vielfach alleingelassen werden.“ Stattdessen werde bei der Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen nur auf Gefahren hingewiesen, die die neuen Medien mit sich brächten und der Einsatz entsprechend schlecht geredet. In der Konsequenz heiße dies, dass junge Menschen sich ihre Medienkompetenz oftmals selber aneignen müssten. Schulen unterstützten den Kompetenzerwerb des reflektierten Umgangs mit Medien oft nur marginal. „Dabei gibt es einen klaren Bildungsauftrag“, so Meister.
Digitalisierung in der Schule bedeute, den Einsatz von Medien kritisch zu hinterfragen, Kenntnisse zu Datenschutz und Persönlichkeitsrechten zu vermitteln und Kompetenzen im sachgerechten Umgang mit Medien zu stärken. Die heutige Generation komme nicht mehr um den Einsatz digitaler Medien herum. Somit fällt auch der Appell der Medienwissenschaftlerin deutlich aus: „Schule muss dafür sorgen, dass Schülerinnen und Schüler endlich die Möglichkeit erhalten, über die sozialen, wirtschaftlichen, politischen, kulturellen, technologischen und ethischen Dimensionen unserer digitalen Welt zu diskutieren und sie kritisch zu reflektieren.“ Das BKAE sei durch die Ausstattung mit Smartboards, die Nutzungsmöglichkeit von zwei Computerräumen und Laptops in Klassenstärke oder durch den Einsatz sogenannter iPad-Klassen dabei auf einem guten Weg. Damit ließe sich ein Grundverständnis der informatisch-medialen Systeme fördern sowie der praktische Umgang und das Kennenlernen der entsprechenden Geräte und Anwendungen. Dazu gehöre aber auch, dass neben der umfassenden Medienbildung auch in jedem Fach die didaktischen Möglichkeiten und Grenzen der digitalen Medien ausgelotet würden. Nur über einen sinnvollen und geplanten Medieneinsatz könne der Unterricht interaktiver, kommunikativer, teamorientierter und damit schülerorientierter werden.
An den Vortrag schlossen sich für das Kollegium des beruflichen Gymnasiums Workshops zum praktischen Umgang mit iPads im Unterricht an. Das Besondere: Auch Lernende aus den Klassen 12 und 13 präsentierten und erklärten ihren Lehrerinnen und Lehrern Lern-Apps, mit denen sie gut und erfolgreich arbeiten können und die sie gerne zum Lernen nutzen. „Die Workshops entpuppten sich als eine gute Gelegenheit, um den Einsatz neuer Anwendungen zu testen und sie für den individuellen und kooperativen Einsatz in konkreten Lern- und Unterrichtssituationen zu diskutieren“, so Susanne Lehmpfuhl, Leiterin des beruflichen Gymnasiums.  Der dadurch entstandene  Perspektivwechsel sei von beiden Seiten gut angenommen worden.

 

 



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