Berufskolleg am Eichholz

des Hochsauerlandkreises in Arnsberg

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Von den Farben der Nacht bis ScheinBAR -
Berufskolleg am Eichholz feiert zehn Jahre Schreibwettbewerb!


Kriminalgeschichten, Liebesgedichte, Fantasieerzählungen, Rap, aber auch Kurzgeschichten mit ernstem Inhalt oder Reflexionen über das Leben, die Schule, den Alltag – die Zusammenschau zeigt: Die Beiträge sind so vielfältig wie die Schreiberinnen und Schreiber selbst. Seit zehn Jahren werden Schülerinnen und Schüler am Berufskolleg am Eichholz zum literarischen Schreiben angeregt. In einem schuleigenen Wettbewerb wurden jetzt die besten Geschichten bei der Preisverleihung im Foyer der Schule prämiert. Dabei nahm die Schülerin Gabriela Maria Reinsch mit ihrer Geschichte „Das Monster“ den ersten Preis entgegen. Das Thema „ScheinBAR“ hatte sie zu einer spannenden und düsteren Geschichte über den Kampf mit den eigenen Dämonen inspiriert. Die Plätze zwei bis fünf gingen in diesem Jahr an Michelle Neuhaus, Patrick Tzschanter, Laura Neumann und Jonas Hüppner.

In der Schule werde der Prozess des Schreibens oftmals in einzelne Teile zerlegt und an strikte Vorgaben gekoppelt. „Aber Schreiben ist ein Abenteuer“, so Deutschlehrerin Susanne Lehmpfuhl, die zusammen mit ihrem Kollegen Andreas Thiemann vor zehn Jahren den Schreibwettbewerb initiiert hat. Wer sich auf dieses Abenteuer einlasse, der könne viele Schätze aus der Tiefe ans Licht holen. Mit dem Schreibwettbewerb solle dieser Prozess gefördert werden. Schülerinnen und Schüler würden ermuntert, mit Worten und Assoziationen zu jonglieren und dabei ihre ganz persönliche sprachliche Form zu finden. „Dabei ist es immer wieder beeindruckend zu sehen, wie viel Kreativität in den eingereichten Texten zum Ausdruck kommt“, konstatiert Henrike Gethmann, stellvertretende Schulleiterin am BKAE während der Begrüßungsrede zur Preisverleihung. Die eingereichten Texte seien breit gestreut durch alle Bildungsgänge der Schule, so Lehmpfuhl. Die Einsendungen kämen aus den Klassen der Ausbildungsvorbereitung, der Berufsfachschule, der Fachoberschule, dem Beruflichen Gymnasium, der Fachschule für Sozialpädagogik und aus der Berufsschule.

Eine zum zehnjährigen Jubiläum herausgebrachte Festschrift bilde dieses Spektrum ab. Die Festschrift dokumentiere aber auch, was um den Schreibwettbewerb herum noch alles geschehe. So werde die Preisverleihung durch Kunstinstallationen bereichert, die von Schülerinnen und Schülern des Beruflichen Gymnasiums, extra für diesen Anlass vorbereitet werden. In einem zum Thema passenden Aktionstag werde zuvor Werbung gemacht. Zudem gibt es eine Autorenlesung und einen Schreibworkshop mit Bestsellerautorin Brigitte Glaser. 

In einer insgesamt siebenköpfigen Jury werden schließlich die Beiträge prämiert. Durch die Unterstützung des Fördervereins gibt es lukrative Preise wie Kino-, Bücher-, und Einkaufsgutscheine zu gewinnen. Und schließlich die Preisverleihung selbst: Im feierlichen Rahmen werden hier die besten Beiträge prämiert, eingebettet in ein Bühnenprogramm mit Musik und Unterhaltung, an der ebenfalls Schülerinnen wie Dana Vahidi, die in diesem Jahr  Stücke von Adele sang, beteiligt sind. Insgesamt zeige sich damit ein gelungenes Beispiel für kulturelle Bildung, das in diesem Ausmaß sicher nicht selbstverständlich für ein Berufskolleg ist.


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