Berufskolleg am Eichholz

des Hochsauerlandkreises in Arnsberg

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Zusatzqualifizierung für die Berufspraktikanten des BKAE - Ernährungsbildung mit allen Sinnen!
Angehende Erzieherinnen des BKAE werden Genussbotschafterinnen.


Sie sind im Auftrag des guten Geschmacks unterwegs: 17 Schülerinnen des Berufskolleg am Eichholz haben an der Fortbildung „Ich kann kochen!“ teilgenommen und im Anschluss daran das Zertifikat erhalten, „Genussbotschafter“ zu sein. Mit dieser Zusatzqualifikation kochen die Berufspraktikantinnen nun in ihrer jeweiligen Einrichtung für Kinder und mit Kindern.

Mit frischen Zutaten und viel Spaß leckere Gerichte selber kochen und sich ausgewogen ernähren – das sollen Kita-Kinder und Grundschüler im Rahmen der Initiative „Ich kann kochen!“ von ihren Erziehern, Lehrern und Betreuern lernen. Dazu mussten die Schülerinnen der Fachschule für Sozialpädagogik in den Lehrküchen des Berufskollegs also selbst erst einmal schnippeln, rühren, kochen, backen und probieren, um ganz praxisnah den kindgerechten Umgang mit frischen Lebensmitteln zu erproben. Die Produkte des Tages waren schließlich ein Sesambrot, warmer Haferbrei mit Obst, Salat mit Champignons und Orangen, Gemüseflammkuchen und Vanillecreme und eine sich ändernde Einstellung bei den Schülerinnen. „Es ist einfach schön zu sehen, wie man mit einfachen Mitteln gesunde und vollwertige Mahlzeiten herstellen kann“, sagt Schülerin Pira Ruhnert.

Bei der Zubereitung stellten sich die Schülerinnen unter Anleitung von Fachlehrerin Ulrike Rehbein immer wieder die Frage, wie mit den gezeigten Kochvorschlägen selbstständig eigene „Ich kann kochen!“ - Projekte wie Koch-AGs und Projektwochen in den Einrichtungen der Berufsanfänger angeboten werden können. Rehbein verknüpfte so zusammen mit Ernährungswissenschaftlerin Edith Gätjen von der „Sarah Wiener“-Stiftung die praktische Ernährungsbildung in Theorie und Praxis.
Das Hinterfragen und Reflektieren der umgesetzten Projekte gehört ebenfalls zu der Fortbildung. Neben dem Feedback an die Stiftung bot die Fachlehrerin über das Fortbildungsprogramm hinaus einen weiteren Termin zur Vertiefung und zum Erfahrungsaustausch an, zu dem die Schülerinnen von ihren ersten Projektergebnissen berichten konnten.

Die Stiftung der österreichischen Sterneköchin Wiener hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit Kindern und Jugendlichen im Rahmen des Bildungsauftrages Gesundheit „pädagogisch“ wertvoll zu kochen und zu essen. „Wir wollen das Interesse der Kinder am Umgang mit frischen Lebensmitteln wecken und ihr Ernährungswissen bereits im Kita- und Grundschulalter stärken“, erläutert Ernährungswissenschaftlerin Gätjen. „Ich kann kochen!“ solle die Ernährung für Kinder zum Erlebnis machen. Die Jungen und Mädchen sollen durch eigene Koch-Erfahrungen lernen, wie man vielseitig isst und wie viel Spaß es macht, sich selbstbestimmt zu ernähren. In Kooperation zwischen der Sarah Wiener Stiftung und der Barmer Krankenkasse wird das Programm bundesweit für Kitas und Grundschulen angeboten, um das Ernährungswissen von Kindern zu stärken.


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